HEIZUNG ERSETZEN
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Wärmepumpen.

Die Wärmepumpe wandelt die gewonnene Umweltwärme in nutzbare Energie zum Heizen und zur Bereitstellung von Warmwasser um. Das Wärmeverteil- und Speichersystem transportiert die gewonnene Wärme in die Räume oder speichert sie zwischen. Die Wärmepumpen nutzen dabei Wärme aus unterschiedlichen Quellen. Am Häufigsten werden Luft/Wasser-Wärmepumpen und Erdsonden Wärmepumpen eingesetzt.
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Luft/Wasser-Wärmepumpen

Luft/Wasser Wärmepumpen beziehen ihre Energie aus der Umgebungsluft. Vor Installation ist eine Eingabe bei den Behördern mit einem Lärmschutznachweis notwendig.
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Erdsonden-Wärmepumpen

Erdsonden-Wärmepumpen entziehen dem Erdreich Energie durch Bohrungen bis zu etwa 400m Tiefe. Je nach benötigter Energie sind mehrere Bohrungen notwendig. Erdsonden-Wärmepumpen sind effizienter als Luft/Wasser-Wärmepumpen.
Vor Installation ist eine Eingabe notwendig.


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Erdsonden-Wärmepumpen Ersatz

 Die Lebensdauer von Wärmepumpen beträgt 15 bis 20 Jahre.
Vor einem Ersatz der Wärmepumpe sollte man den Zustand der Erdsonden beurteilen. Dafür liest man die Erdsonden-Temperatur im Frühling und im Herbst ab. Da die neuen Wärmepumpen eine bessere Effizienz aufweisen, belasten sie die Erdsonden mehr und kühlen sie deshalb schneller aus. Ist die Erdsonde zu knapp ausgelegt gibt es zwei Möglichkeiten:
1. zusätzliche Sonden bohren
2. Regeneration der Sonden

Erdwärmesonden regenerieren

Das Erdreich rund um Erdwärmesonden kühlt über die Jahre ab. Erdsondenfelder und viele benachbarte Sonden beschleunigen den Prozess. Die Wärmepumpe wird dadurch ineffizienter.
Um die Sonden zu regenerieren kann im Sommer Wärme ins Erdreich abgegeben werden.
Geocooling
Für eine leichte Regeneration kann ein Geocooling installiert werden, bei dem man über die Flächenheizung leicht kühlt und die abgeführte Wärme im Erdreich speichert.
Solare Einspeisung
Für eine umfassende Reneration kann mit thermische Kollektoren oder Hybridkollektoren Wärme in die Erdwärmesonde gespiesen werden.
Reversible Wärmepumpe
Bei diesem Konzept wird mit der Wärmepumpe vorzugsweise mit überschüssigem PV-Strom aktiv gekühlt und die Wärme in die Sonden abgegeben.


Hilfe von Fachpersonen

  • Wärmebilder von innen und aussen zeigen Undichtigkeiten und Schwachstellen in der Gebäudehülle.
  • Ein GEAK Plus (Gebäudeausweis der Kantone mit Beratungsbericht)  stuft das Gebäude in eine Energiekategorie ein und zeigt Sanierungspotenzial auf.
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